Symptome der Cluster Kopfschmerzen
Die genauen Ursachen von Cluster Kopfschmerzen sind bisher unklar. Es fällt jedoch auf, dass unter den 120.000 betroffenen Deutschen der Anteil an Männern sehr hoch ist. Sie sind rund dreimal so oft von Cluster Kopfschmerzen betroffen wie Frauen. Erstmals tritt die Erkrankung in den meisten Fällen um das dreißigste Lebensjahr herum auf. Prinzipiell ist eine Neuerkrankung jedoch ein ganzes Leben lang möglich. Auch die Gene scheinen eine Rolle zu spielen. Denn bei etwa zwei bis sieben Prozent der Patienten kommen Cluster Kopfschmerzen in der Familie gehäuft vor. Jedoch konnten Forscher bisher nicht herausfinden, welche Gene es genau sind, die für die Erkrankung entscheidend sind.
Weiterhin sind bestimmte Faktoren bekannt, die bei Cluster Kopfschmerzen Attacken offensichtlich begünstigen können. Dazu zählen Nahrungsmittel, die sogenanntes Histamin und/oder Tyramin enthalten (Schokolade, Nüsse, Käse, Tomaten, Zitrusfrüchte), Alkohol, Nikotin, Flimmerlicht (Fernseher, Kino), Höhenluft, körperliche Anstrengung und gefäßerweiternde Medikamente.
Cluster-Kopfschmerzen können mehrmals täglich auftreten (hauptsächlich nachts oder mittags) und können bei starken einseitigen Schmerzen hinter Auge und Schläfe erkannt werden, ohne die Seite zu wechseln.
Der Anfall dauert oft ¼ – 3 Stunden, wobei „Restschmerzen“ häufig dazwischen liegen und typischerweise im Frühjahr / Herbst beginnen.
Der Clusterkopfschmerz kann Nebenwirkungen auf der schmerzhaften Seite zeigen, z. B. gerötete Bindehaut, Schwellung der Augenlider, Tränenfluss, verstopfte oder „laufende“ Nase, Gesichtsschwitzen


